„Eine Kleinstadt entdeckt den Kurzfilm“ – 12. Filmsalat des Verdener Kommunalkinos war ein voller Erfolg

Gruppenfoto mit Gewinnern, Preispaten, Jurymitgliedern und Moderatorin

Selten war das Verdener Kurzfilmfestival „Filmsalat“ so gut besucht, wie bei seiner 12. Auflage. Das bislang alle drei Jahre stattfindende Festival fand am 7. und 8. September statt und zog Arbeiten von über 100 Filmer aus ganz Europa an.

144 Kurzfilme zwischen einer und 20 Minuten wurden eingereicht, 34 von ihnen schafften es ins Festivalprogramm.

„Das Festival bietet  jungen Filmern eine Plattform. Hier kann man sich austauschen und seine Arbeiten von einer Jury bewerten lassen“, freute sich Jürgen Menzel, der erste Vorsitzende des Verdener Kommunalkinos, dessen Team das Festival mit Unterstützung des Weser Kuriers sowie Sponsoren aus der Region ausrichtete. Preisgelder im Gesamtwert von 4.000 Euro waren ausgelobt.

Der mit 1.500 Euro dotierte Hauptpreis ging an „Ein Moment bei unserer Großmutter“ von Jannis A. Kiefer, der in seiner Kurzdoku Erinnerungen an seine Großmutter verarbeitet und nach Auffassung der Jury „eine subtile Annäherung an die Themen Demenz und Verlust geschafft hat. „„Eine Kleinstadt entdeckt den Kurzfilm“ – 12. Filmsalat des Verdener Kommunalkinos war ein voller Erfolg“ weiterlesen

Die Jury hat entschieden: Die Gewinner des Filmsalats 12

Hauptpreis dotiert mit 1.500 €: „Ein Moment bei unserer Großmutter“ von Jannis Alexander Kiefer

Förderpreise dotiert mit jeweils 750 €: „Einfach nicht machen ist Filme“ von Johannes Bachmann und „ Zorn dem Volke“ von Lorenz Piehl

Mitgliederpreis dotiert mit 500 €: „Elisa“ von Kristina Shtubert

Publikumspreis dotiert mit 500 €: „Wir müssen reden“ von Ron Jäger „Die Jury hat entschieden: Die Gewinner des Filmsalats 12“ weiterlesen

Grußwort zum Filmsalat 12

Liebe Filmfreunde,

es ist wieder so weit: Am 7. und 8. September 2018 veranstaltet das Verdener Kommunalkino sein inzwischen 12. Kurzfilmfestival „Filmsalat“. Der Kurzfilm ist die offenste, experimentellste, schnellste, mutigste, abstrakteste, härteste, diskursivste, reaktivste Filmkunstform. Dabei muss er zugleich ungeheuer diszipliniert sein. Seine Kunst ist die Festlegung. Unter Umständen auf das eine Bild, die eine Einstellung, die eine Fahrt, den einen Dialog. Er hat keine Zeit. Er hat nur diese eine Chance. Man verzeiht ihm nichts. Er ist das Medium für die künstlerische Selbsterkundung, für die Suche nach der vorläufig absoluten Form, für die Unverschämtheit, für das Grenzwertige. Die Anfänge der Filmgeschichte waren kurz. Die Jahrmarktsensationen bildeten Kurzfilme. Sie alle stammen aus einer Zeit, in der es noch keine Experimentalfilme gab, in der das Kino selbst noch ein Experiment war. „Grußwort zum Filmsalat 12“ weiterlesen